Eistrahlen kann ich bei uns in der Firma selbst machen am Wochenende, genauso wie Sandstrahlen und Pulverbeschichten aller Kleinteile die mir so in die Finger kommenAlexander hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 13:55 Ok . Das heißt dann im allgemeinem Neudeutschem "Forumssprachgebrauch" : QwicknDörty oder so ähnlich .
Ich hab ein Gehäuse noch nie Eisstrahlen lassen , weil es hier irgendwie gar keinen Dienst dafür gibt . Sonst hätte ich das vielleicht auch mal probiert .
Es gibt sogar Knallköppe , die lassen ihren Motor Glasperlstrahlen , nachdem sie alles " sorgfältig Abgedeckt" haben , so gut sie nur konnten .
Die Gehäuseblockschrauben sollten allerdings besser in originaler Qualität verbleiben .
Damit hab ich mal eine Sache erlebt , als mir an einem CB750 Motor ein M8 x 120 Kurbelgehäusebolzen fehlte .
Im Obi gab es 8.8er Ware . Sogar mit vollem Schaft in korrekter Länge . Ich hatte gar auch noch den Sechskantkopf noch auf Sw.12 angepasst und die Prägung glatt abgeschliffen , damit alles beim rechtem ist und mit zur Galvanik gegeben .
Als ich den Block mit 2,2mkg Anzog und die besagte Schraube dran war , da wurde sie immer länger und noch länger . Nur fest wurde sie niemals .
VA soll diesbezüglich noch schlechtere Eigenschaften haben . Würde ich nur an den Motordeckeln benutzen .
Denk auch dran , das du alles was aus Magnesium ist , zb. Ritzeldeckel , Ritzelbogen , Schaltungsdeckel usw. sorgsam wieder unter Lack bringst .
Ich pers. finde den Motor in Schwarz in Verbindung mit Polierten Deckeln attraktiver .
Man könnte es als QwicknDörty bezeichnen, manche würden es sogar Pfusch nennen, aber einen Motor der keine 10000km gelaufen hat möchte ich nicht komplett überholen.
Die Blockschrauben fasse ich garnicht an. Die werden schön angeklebt und „drumherum“ lackiert.
Wenn er nach der ersten Probefahrt nicht überzeugt kann ich das immernoch machen.
Bis dahin wird er nur äußerlich auf Vordermann gebracht.
Denn wenn der Motor sowieso auseinander kommt dann möchte ich ihn auch gleich ein wenig leistungsfähiger machen
