Pleiten, Pech und Pannen

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Achim Grabbe
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Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von Achim Grabbe » Sa 25. Mär 2017, 21:26

Heute gutes Wetter, ich will schick CBX fahren, aber ich konnte nicht. Was war passiert, ich Vollhorst habe im Herbst vergessen, den Stecker bei der Hauptsicherung zu ziehen, die den Kabelbaum von der Batterie trennt. Die Uhr der ProLink hat die Batterie also über den Winter wunderbar leerlutschen können. Und mit leer meine ich leer im Sinne von ganz leer.

5V habe ich gemessen, aber vielleicht kann ich sie noch retten. Sie ist 2015 ersetzt worden, da geht vielleicht was. Ich habe sie natürlich sofort ans Beatmungsgerät gehängt (also an den Batterielader), morgen könnte sie wieder zu Kräften gekommen sein. Mist mist mist, das ist jetzt schon das zweite Mal, eine Glasvliesbatterie habe ich auf die gleiche Weise hingerichtet.

Wenn es nicht klappt, auch gut, teures Lehrgeld, aber eine Ersatz-Hawker steht bereit. Ich werde also in jedem Fall fahren können, selbst wenn dieser Sammler es nicht mehr schaffen sollte. Ich ärgere mich gerade.
Achim
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Ranger
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Re: Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von Ranger » So 26. Mär 2017, 12:38

.. dann rein mit der Ersatz Hawker, die andere ans Ladegerät, und ab gehts in die Sonne ... alles halb so schlimm ... hast ja Ersatz ... ich stecke meine Mopeds seit Jahren alle 2-3 Wochen um, jedesmal das Ladegerät an einen anderen Racer ...

Tommy
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Re: Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von Tommy » So 26. Mär 2017, 21:15

Ich verwende in allen Bikes nur noch die Hawker. Im Herbst abklemmen und im Frühjahr wieder anklemmen. Starten und ab gehts - ohne Erhaltungsladung, zwischendurch laden o.Ä.
Ich bin von dieser Batterie begeistert. Gel und Säurebatterien halten hingegen bei mir nur maximal 3 Jahre. Und der CBX fehlt eindeutig der Bumms beim Startvorgang.
Tommy

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Achim Grabbe
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Re: Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von Achim Grabbe » So 26. Mär 2017, 23:17

Im Herbst abklemmen und im Frühjahr wieder anklemmen.
Das war ja genau das Problem. Ich habe schlicht vergessen, den Kabelbaum von der Batterie zu trennen.

Es ist noch nicht ausgestanden. Seit gestern hängt der besagte Bleisammler am Ladegerät, allerdings am selbst gefrickelten Erhaltungsladegerät, das maximal 300mA liefern kann. Bisschen wenig für die 14Ah der Batterie und ein weiterer Fehler meinerseits.

Heute habe ich nach einem erfolglosen Startversuch den Sammler an ein "richtiges" Netzgerät gehängt. Und man halte sich fest: von Stunde zu Stunde zieht das Biest mehr Strom aus dem Teil, anstatt weniger. Ich bin entsetzt und sehe allem widersprochen, was ich je über Akkus gewusst zu haben glaubte. Offenbar regeneriert sich die Bleioberfläche gerade mit dem vielen Dampf, den sie jetzt bekommen kann.

Die Hawker behalte ich mal noch in der Hinterhand, sicher eine gute Batterie, aber die Vmax hat auch eine drin und ich bekomme nicht mehr so schnell Ersatz wie früher [tm]. Wenn die aktuelle Batterie für die CBX trotz allem den Geist aushaucht, werde ich die Hawker einbauen. Schade nur, dass ich heute nicht damit fahren konnte, aber die Vmax ist auch ein nettes Fahrzeug, das übrigens noch immer zu verkaufen ist (falls das wer von den Neuen noch nicht gelesen hat). Ich bin mit ihr bei dem herrlichen Wetter (leicht zu kühl) etwas über 100 km gefahren.
Achim (in der kommenden Urlaubswoche sicherlich noch mal die CBX bewegen könnend)
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Re: Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von Hajott » So 26. Mär 2017, 23:43

Ich mache da inzwischen gar nicht mehr viel Umstände. Ich habe in der Garage immer eine gute und voll geladene 80 Ah-Batterie stehen, die mir zum Überbrücken dient. Damit wird Starthilfe geleistet und dann zunächst erst mal gefahren, gefahren, gefahren. Wenn dann nach über 50 KM immer noch zu wenig Saft in der Bordbatterie ist um zu starten, hat sie´s hinter sich. Dann hätte aber auch ein modernes Ladegerät (welches ich auch besitze) nicht mehr tun können.
Viele Grüsse vom Hajott !


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Re: Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von 750four » Mo 27. Mär 2017, 10:11

Hallo Hajott
Das birgt aber die Gefahr, dass du bei einem Zusammenbruch der Batterie oder fehlender Leistungsaufnahme zum Fußgänger wirst.
Ist mir letztes Jahr bei der Heimreise vom Sechszylindertreffen 20Km vor der Haustüre so passiert, die Kiste ging während der Fahrt
auf der Bahn aus. "oj"
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Re: Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von Hajott » Mo 27. Mär 2017, 10:28

Aha ! Das ist mir bisher glücklicherweise noch nicht passiert. Aber für den Notfall gibt es dann immer noch den gelben Schandwagen. Bisher habe ich den zwar nur 2x für die FZR gebraucht, aber man weiß ja nie. (Auf-Holz-klopf)
Viele Grüsse vom Hajott !


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Re: Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von Ranger » Mi 29. Mär 2017, 22:24

.. und 5okm Fahrstrecke reichen nicht mal annähernd für eine ordentliche Ladung aus .... vielleicht für einen weiteren Startvorgang, aber eine richtige Ladung braucht das Ladegerät über Nacht bzw. mehrere Stunden ....

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Re: Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von Achim Grabbe » Mi 29. Mär 2017, 22:52

Stimmt, bei mir waren es gut 390km und die Batterie ist nicht wieder aufgewacht. Mehr als ein müdes Beamtenorgeln kommt nicht mehr. Schade, nach nur 8000km und zwei Jahren, aber selbst Schuld.

Ich habe gestern noch die Hawker eingebaut, damit ich erst mal wieder fahren kann. Vielleicht hole ich mir einen Bleisammler und stelle ihn mir trocken hin, dann ist er schnell aktiviert, wie die Hawker gestern. Mal sehen, noch habe ich Urlaub und kann nach'n nächsten Lois hinfahren. So langsam geht mir zwar diesen Monat das Geld aus, aber ist ja bald wieder Zahltag :-)
Achim
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Re: Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von Ranger » Do 30. Mär 2017, 00:39

Du kannst die Batterie ruhig ein oder 2 Tage ans Ladegerät hängen, gucken was passiert, ggf. nochmal gut entladen und nochmals laden. Diese "Übung" kann eine Batterie durchaus nochmal beleben, klappt aber nicht immer. Manchmal jedoch lässt sich eine Batterie guter Ursprungsqualität so wieder retten. Hab ich schon mehrmals gemacht, 1 von 3x klappt das. Eine Batterie hatte ich dann noch 3 Jahre in Betrieb.

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Re: Pleiten, Pech und Pannen

Beitrag von Achim Grabbe » Do 30. Mär 2017, 21:58

Sie hing insgesamt glaube ich drei Tage am Ladegerät, wie ich oben schon schrub, mit stetig wachsendem Strom (was sehr ungewöhnliches Verhalten ist). Nein, ich schreibe sie nun ab, Lehrgeld. Danke dennoch, Ranger.
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