Präzisionslager von Emil Schwarz

Hier gehört alles rein was die Technik der CBX betrifft
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Hajott
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Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Hajott » Do 31. Aug 2017, 22:45

Beitrag von Hajott » Do 31. Aug 2017, 22:45

Meine CBX 1000 CB1 bekam vorgestern (29.08.2017) von Emil Schwarz in Urbach bei Schorndorf (Nähe Stuttgart) beim KM-Stand von knapp 130.000 KM, ein neues, nachstellbares Lenkkopflager und Null-Spiel-Schwingenlager. Morgens gebracht, gegen Abend abgeholt - mit Termin natürlich. Bei meiner Mühle war bei der Abholung alles bestens - alles wieder fest und einwandfrei.

Gestern dann ausführliche Probefahrt gemacht - knapp 400 KM durch die Südpfalz und das Elsass. Je mehr ich die Dicke um die Kurven gejagd habe, umso größer wurde die Begeisterung. Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich vorher keine Fahrwerksprobleme hatte. Allerdings war das Lenkkopflager etwas stramm eingestellt - jetzt geht das alles etwas leichter. Dabei wurde die Fuhre aber nicht wackelig oder nervös - im Gegenteil sogar, aber wendiger ist sie nun durchaus. Habe sie mal bis auf 160 km/h nach Navi-GPS aufgezogen und Lenker losgelassen (vorsichtig natürlich). Stoische Geradesausfahrt. Selbst bei kurzem Lenkerwackeln hat sie sich sofort wieder beruhigt. In langen Kurven mit Bodenunebenheiten schwingt sie natürlich, aber sie beruhigt sich auch gleich wieder. Am meisten begeistert mich die Messerscharfe Präzision, die die Maschine nun hat. Es gibt da im Elmsteiner Tal eine Wahnsinnskurve - Langgezogen, gleichmäßiger Radius, guter Belag, ca. 120 km/h bei ordentlicher Schräglage. Aber - genau in der Ideallinie haben die Helden vom Strassenbau etliche Gullis eingelassen. Bisher war das immer ein ständiges Korrigieren, um nicht über die Deckel zu kommen. Gestern habe ich einmal anvisiert und bin Haarscharf an der Kante mit gleichbleibendem Radius entlang gezirkelt. Dabei das Gas immer weiter aufgemacht - ein echtes Erfolgserlebnis ! Ich weiß natürlich nicht, wieviel % auf den Placebo-Effekt im Kopf zurück gehen. Man hat schliesslich das Beste drin, was es derzeit Käuflich zu erwerben gibt. Ausserdem sind sämtliche Radlager und die Ikon-Stoßdämpfer neu und in der Gabel arbeiten Wirth-Federn. Kurzum, das Fahrwerk ist nun besser, als bei der Auslieferung von Honda ! Aber man spürt den Umbau auf die Schwarz Lager auch tatsächlich an der Zielgenauigkeit und dem Feedback. Nicht umsonst werden diese gerne im Rennsport und neuerdings auch bei KTM eingesetzt.

Der Spaß war nicht billig und man spürt es erst richtig, wenn man die Maschine ordentlich um´s Eck scheucht. Aber dieser feine Unterschied und das Gefühl der Sicherheit dabei, ist wirklich großartig ! Ich bereue die Investition jedenfalls nicht. Ich finde, der Link zur Website von Emil dürfte ruhig auf der Linkliste eingefügt werden: http://www.emilschwarz.de/dev/index.php?id=100
Viele Grüsse vom Hajott !


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750four
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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon 750four » Fr 1. Sep 2017, 07:43

Beitrag von 750four » Fr 1. Sep 2017, 07:43

Hallo Hajott

Glückwunsch zu deinem neuen Fahrgefühl, allerdings ist die Seite von Emil Schwarz schon immer im Portal verlinkt und das sogar mit Bild. :bae3: Gruß Peter
CBX the one and only first Big Bike
Homepage: http://classic-bike1.de

Bin auf dem Weg ins Badezimmer geblitzt worden. Wollte putzen - jetzt ist der Lappen weg

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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Hajott » Fr 1. Sep 2017, 10:36

Beitrag von Hajott » Fr 1. Sep 2017, 10:36

Oh Sorry, mein Fehler - ich hatte nur in den Anlaufstellen oben auf der Seite nachgeschaut.
Aber umso besser, wenn er schon drin ist !

Danke, jetzt kommt dieses Jahr noch eine neue Kette und evtl. auch noch ein neuer Reifensatz rein, dann sollte für die nächste (längere) Zeit wieder Ruhe sein. Damit wäre dann alles geschafft, was ich mir dieses Jahr an Verbesserungen, Erneuerungen und Umbauten vorgenommen hatte. Sogar noch einiges mehr, was nicht direkt mit eingeplant war - z.B. die Radlager in beiden Rädersätzen. Hat alles in allem zwar ´ne Stange Geld gekostet, aber dafür bin ich mit dem Ergebnis auch sehr zufrieden. Wenn ich jetzt noch einen bezahlbaren X-Sturzbügel in gutem Zustand auftreiben könnte ...
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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon menn » Fr 1. Sep 2017, 11:05

Beitrag von menn » Fr 1. Sep 2017, 11:05

:dh: Hallo Hajott,
Freue mich für Dich, das Deine Erwartung erfüllt wurden.
Tur die keinen Zwang an,aber die Kosten kannst du ruhig
uns sagen.Für den einen oder anderen waere es wohl sehr interessant.
Lg

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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Hajott » Fr 1. Sep 2017, 12:01

Beitrag von Hajott » Fr 1. Sep 2017, 12:01

Kein Problem !
Für die Lager mit Einbau und Garantie habe ich insgesamt 730 € bezahlt.
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Testarossa
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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Testarossa » Di 23. Jan 2018, 19:10

Beitrag von Testarossa » Di 23. Jan 2018, 19:10

Hajott, das ist aber ein guter stundenlohn....
meine lager haben auch nullkommanull spiel , und kosten mal unter 50 teuro
muss man für die garantie AUCH zahlen ????
gruss testarossa

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espacbx
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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon espacbx » Di 23. Jan 2018, 19:35

Beitrag von espacbx » Di 23. Jan 2018, 19:35

Ich habe mir auch das Lenkkopflager von Schwarz bestellt und die Schwinge umbauen lassen. Vorher war schon Nadellager drinn. Habe letzte Woche die Schwinge mit dem Schwarz-Lager eingebaut, zusätzlich auch gleich neue Radlager, die alten waren schon ca. 40 Jahre alt ;-)
Ich habe vorher kein Spiel feststellen können, weder am Rad noch an der Schwinge.
Letztes Wochenende war ich 450km unterwegs und ich habe gedacht ich habe ein neues Motorrad. Ein Wahnsinns-Unterschied, wesentlich stabiler und lässt sich leichter umlegen.
Und das Lenkkopflager habe ich noch gar nicht getauscht. Das kommt nächste Woche drann zusammen mit den vorderen Radlagern.

Mein Fazit: Die Schwarz-Lager sind jeden Cent wert. Dazu gibt es keine Alternative und das versteht man auch, wenn man die mal live in der Hand gehabt und eingebaut hat.

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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Hajott » Di 23. Jan 2018, 21:41

Beitrag von Hajott » Di 23. Jan 2018, 21:41

Stimmt Testarossa, der Preis ist schon happig. Ich wollte aber nicht am falschen Platz sparen und den Einbau jemand anderen machen lassen. Emil ist der Entwickler der Lager, er kennt sich folglich auch am Besten damit aus. Das Fahrverhalten ist nun ein völlig anderes, deshalb reut mich auch das investierte Geld nicht. Vielleicht wäre es auch günstiger gegangen, aber für mich ist es okay.
Viele Grüsse vom Hajott !


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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Testarossa » Mi 24. Jan 2018, 10:50

Beitrag von Testarossa » Mi 24. Jan 2018, 10:50

Hajott,
ich kann das ehrlich gesagt nicht beurteilen,hab ja keinen vergleich....
wenn der unterschied wirklich so gross ist , dann ist die investition lohnend.
ich gehöre halt zu den " Selberschraubern "
SONST KÖNNTE ICH MIR DEN SPASS NICHT ERLAUBEN:
GRUSS Testarossa

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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Ranger » Mi 24. Jan 2018, 18:26

Beitrag von Ranger » Mi 24. Jan 2018, 18:26

Du darfst auch nicht vergessen, 50 Euro mögen die Lager kosten, oder etwas mehr, und dann stecken noch min. 5-6 Std. Arbeit drin, die sicher nicht mit 30 Euro anzusetzen sind. Eher mit 90 p. Std. Mit DEM Namen (Emil Schwarz) würde ich mich auch nicht darunter verkaufen. Wer das möchte, kann dann das Zeugs bei Ebay kaufen und selber 2 Tage lang einbauen.
Es ist teuer, ja, aber auch ich finde das es das wert ist. Wenn man etwas besonderes will. Habe es selber auch machen lassen, obgleich ich die Arbeit selbst erledigen könnte, aber auch ich ließ "die Legende" dran.


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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Alexander » Mi 24. Jan 2018, 19:55

Beitrag von Alexander » Mi 24. Jan 2018, 19:55

Verstehe das vorgeschriebene von Ranger soweit richtig , das der Schwarz seine Lager für 50Eur im Ebay verkauft ?
Hab ich dort noch gar nicht gesehen .
Bin recht bescheiden

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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Ranger » Mi 24. Jan 2018, 22:04

Beitrag von Ranger » Mi 24. Jan 2018, 22:04

.. natürlich NICHT ... 2na"
Ich bezog mich auf die vorhergehende Aussage "50 Euro Lager", meinte damit die typischen Standard Lager, die man so überall kaufen kann.
Qualität, die richtige Qualität, gibts nicht billig. Das haben die jeweilgen Vertreiber gar nicht nötig. Wer "Schwarz" will, muss Schwarz zahlen. Ich war selbst zwar zunächst von der eigentlichen handwerklichen Arbeit damals nicht voll überzeugt, aber am Ende passte alles technisch perfekt. Leider hab ich mein Moped das die neuen Lager drin hat zwischenzeitlich verkauft, aber ich überlege, das neue evtl. nun selbst wieder auszustatten, oder Schwinge etc. anzuliefern und auf Einbau zu warten. Zerlegen kann ich mein Moped ja glücklicherweise selbst. (Zusammenbauen auch ...)
Die Präzionsarbeit überlasse ich dem Meister.


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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Alexander » Do 25. Jan 2018, 17:55

Beitrag von Alexander » Do 25. Jan 2018, 17:55

Ich hab mir die Webseite von dem Herr Schwarz nun mal Angesehen . Sicher macht der eine feine Arbeit . Ich halte das allerdings für Teilweise etwas Overkill und täte für derart viel Geld lieber schon mal damit Anfangen , einen Motor Neu Aufzubauen , eine SC06 Telegabel Klarzumachen , etc.
Der von Herrn Schwarz Angeführte lose Schiebesitz des Oberen Lagers auf dem Schaft von 1Zentel - 1,5Zentel scheint mir bei den Hondagabeln nicht das Problem zu sein . Die Lager gehen bei Boldor und CBX da immer sehr schön stramm und fest Aufzuschieben . Allenfalls eine Unrunde Aufnahme am Rahmen könnte zutreffen , wenn Unfall oder Montagefehler zum Tragen kommen . Ansonsten halte ich die üblichen Kaufbaren Qualitäten für gut genug und ausreichend Präzise für den Einsatz am Lenkkopf . Immerhin laufen mit den Großserien-Kegelrollenlagern auch die Autoräder ordentlich .
Ich würde schon gerne meine Schwinge in Nadellager laufen lassen , jedoch auch dafür keine Schwarzen Lager bezahlen mögen .
Die üblicherweise im Ebay etc. Angebotenen Schwingenlager Umrüstkits mit diesen platten Seitlichen Nadelstützlagern , welche Anstelle der Abdeck bzw. Dichtkappen da Verbaut werden , sind insofern ein rechter Schrottmist , weil diese Nadellagerplatten ( Ich nenn die jetzt mal so ) , Brechen , Zerknacken regelmässig in Stücke , weil sie die Seitenkräfte der Schwinge nicht Auffangen können . Darüberhinaus können diese die gesammte Lagerung überhaupt nicht gegen Schmutzdreck und Wasser Abdichten . Da Regnet es direkt hinein . Ausserdem ist die dazu gelieferte Lagerachse an den Enden Dünn Abgedreht . Das kann sich dann im Gegensitz vom Rahmen schön in diesen Eingraben / Reinschneiden . Von diesem Allgemein und Überall Angepriesenem Nadellager Umrüstsatz kann ich nur dringend Abraten .
Es müsste eine Kombination aus Nadellagern und Broncelager Abschlussstück mit Kragen sein , so das die Orig. Gummierten Stahlkappen weiterbenutzt werden können . Diese Dichten gegen Wasser ab und schützen den Rahmen gegen die Lagerachse ab .
Ich habe in der Vergangenheit auch schon gesehen , das die Bohrungen im Rahmen Oval Ausgeleiert waren , so das der Schwingenbolzen darin nicht mehr geführt war . Das passiert , wenn die Mutter nicht ausreichend fest Angezogen gewesen ist .
Bin recht bescheiden

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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Ranger » Do 25. Jan 2018, 23:18

Beitrag von Ranger » Do 25. Jan 2018, 23:18

Nun, jetzt bist du Lager Spezialist. Warum fragst du dann nach Schwarz Technik ? Seine Technik ist, und ich bin da überaus kritisch, derart überlegen, das du da keine Vorstellung hast.
Natürlich ist es dir überlassen, das zu tun was du möchtest, fühle dich daher bitte nicht angegriffen.
Aber es ist schon nicht einfach, solche Technik, Toleranzen und Auswirkungen zu verstehen. Und es geht hierbei nicht um "gut sitzende Lagerschalen". Da könntest du auch sagen Walter Röhrl war "ganz gut" aber ...
Auch wenn ich jetzt nicht gleich ein Schwarz Fan bin, der Mann macht das seit 40 Jahren, weltweit erfolgreich und tausendfach Rennerprobt. Das macht halt die Zehntel zum gewinnen aus.
Das ist halt nix für jedermann. Ich kenne mich eigentlich recht gut aus mit Mechanik, daher halte ich seine Teile für tatsächlich völlig überlegen. Braucht man das in einer CBX ? Muss jeder selbst wissen. Ich lasse es demnächst wieder verbauen.....

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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Hajott » Fr 26. Jan 2018, 19:39

Beitrag von Hajott » Fr 26. Jan 2018, 19:39

Genau genommen ist mir dieser ganze Technische Zinnober ziemlich Wurscht. Für mich zählen nicht die ganzen Details, sondern lediglich das Ergebnis. Und wenn ich früher schon ein breites Grinsen im Gesicht hatte, fahre ich nun laut lachend durch alle Sorten Kurven. Die Präzision, die das Moped inzwischen hat, macht jede Kurve zum Erlebnis. Die Unterschiede zu anderen guten und richtig eingestellten Lagern mögen vllt. nicht besonders gross sein, aber manchmal macht es eben der kleine, aber feine Unterschied aus. Ob sich das für einen lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Für Leute, die meist geradeaus oder nur mit sehr mässiger Schräglage fahren, ist es vllt. Perlen vor die Säue. Wer aber in unseren Mittelgebirgen, den Vogesen oder auch in den Dolomiten gerne mal die Rasten kratzen lässt, der wird dieses feine Fahrgefühl zu schätzen wissen. Auch wenn manches rein subjektiv sein sollte.
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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Alexander » Fr 26. Jan 2018, 23:33

Beitrag von Alexander » Fr 26. Jan 2018, 23:33

Ich freu mich ja auch für eure feinen Lager . Für mein Krad werden die Teuren Stücke insofern nicht notwendig sein , als ich in Kurven ein eher defensiver Fahrer bin . Ich Bretter lieber mal fetzig an der Ampel los und Beschleunige die Graden bis 180 gut aus .
Das liegt diesem gewichtigem Bike meiner Meinung nach auch viel besser als bemühtes Kurvengehetze um noch eine Zehntel schneller gewesen zu sein .
Ich wollte ja auch nur mal meine Sicht dazu hier beisteuern . So kommt hier wenigstens mal ein wenig Stimmung auf , wie ich sehe .
Wenn ich mal das Spielgeld dafür Übrig hab , dann Kauf ich mir vielleicht auch noch mal solche . Aber nur wenn ich die mir selber einbauen kann und wenn sie nicht mehr 730Eur kosten .
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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Ranger » Sa 27. Jan 2018, 09:12

Beitrag von Ranger » Sa 27. Jan 2018, 09:12

.. mch dir nix draus, ich bin halt ein vehementer Verfechter wenns drauf ankommt .... 2na"

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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Hajott » Sa 27. Jan 2018, 12:39

Beitrag von Hajott » Sa 27. Jan 2018, 12:39

Was mich nur immer wundert:
Für z.B. Auspuffanlagen werden ohne zu murren Preise von zum Teil weit über 2000 € akzeptiert und gezahlt. Teilweise sind diese in Deutschland noch nicht einmal zulassungsfähig, oder nur mit großem Aufwand STVZO-konform zu bringen.
Lackierungen und Tankentrostungen / Versiegelungen zu immensen Preisen sind ebenfalls völlig selbstverständlich. Man will ja meist die Originalität behalten und nicht am falschen Ende sparen.
Das hat alles seine Daseinsberechtigung und ich habe selbst letztes Jahr einiges an Geld dafür investiert.

Aber Hochpräzisionsteile, die sich u.a. in allen Bereichen des Motorradsports bewährt haben, sollen/dürfen fast nichts kosten. Ich dachte eigentlich, dass diese Show- & Shine-Mentalität bei Oldie-Liebhabern nicht mehr so stark ausgeprägt wäre. GERADE wenn man auf die Originalität seiner Dicken ein besonderes Augenmerk legt (nicht jeder möchte stärkere Gabeln und/oder fette Schwingen), dürfte doch das Fahrverhalten und die damit gewonnene Sicherheit eigentlich ganz vorne auf der To-Do-Liste stehen. Wobei die Schwarz-Lager auch in modernsten Hightechmaschinen erfolgreich verbaut werden und somit auch in Umbauten Sinn machen. Gerade für diese werden teilweise Unsummen bezahlt. Macht es da wirklich Sinn, ausgerechnet an den sensibelsten Stellen zu sparen ? Diese Antwort muss sich jeder selbst geben.

Nur noch einmal zur Info, weil ständig auf die von mir gezahlten 730 € hingewiesen wird:
Dieser Preis beinhaltet neben den neuen Lenkkopf- und Achslagern auch die komplette Demontage der alten Teile am angelieferten Bike, sowie die evtl. notwendige Aufarbeitung der Lagersitze, die Fachgerechte Montage der Neuteile und eine Garantie auf Null-Spiel für mindestens 100.000 KM ! Ich wüsste jetzt nicht, ob es Vergleichbares sonst noch auf diesem Markt gibt.
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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Alexander » Sa 27. Jan 2018, 23:42

Beitrag von Alexander » Sa 27. Jan 2018, 23:42

Watt ? 2000€ für ein Auspuff ? Es wird ja immer Krasser . Ich hab mir eh schon Gedanken gemacht das Hobby zu wechseln .
Momentan tendiere ich zum Synchronschwimmen für Herren . Ist aber irgendwie noch nicht so verbreitet hier .
Also wer immer aus der Nördlichen Region auch daran Interesse hat , vielleicht könnte man so eine Formation gründen .
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Re: Präzisionslager von Emil Schwarz

Beitragvon Hajott » So 28. Jan 2018, 00:42

Beitrag von Hajott » So 28. Jan 2018, 00:42

Ich erinnere mich z.B. an eine neue Sankei Originalanlage, für die letztes Jahr hier im Forum 2500 € aufgerufen wurde und die auch recht schnell verkauft war. Eine Pipemaster geht neu auch locker über 2 Mille und muss dazu noch TÜV-konform gemacht und eingetragen werden. Auch bei den 6-1 oder 6-2-1 Anlagen gibt es manchen Nobelhersteller (z.B. Schüle), der diese Grenze sprengt - manche zulassungsfähig, manche eher nicht.

P.S. Synchronschwimmen eher nicht - bin nur gut im Brustkraulen. :zwink:
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