Aus gelb wird rot!

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Heinrich M-Ae
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Aus gelb wird rot!

Beitrag von Heinrich M-Ae » So 11. Dez 2016, 15:17

Hier mal ein paar Bilder von meiner CB1.
In gelb mit dem Umbau auf die Optik der ProLink habe ich sie erworben.
Alle originalen Teile waren mit dabei.
Ich hab jetzt schon mal einen Teil zurück gebaut. Mir gefällt die originale Linie besser.
Ob ich das Fahrwerk zurück baue kann ich noch nicht sagen. Fahren tut sie sich so richtig gut!
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mazze
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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von mazze » Mo 12. Dez 2016, 08:15

Sieht doch gut aus, Fahrwerk würde ich lassen, du Ärgerst dich nur darüber wenn du Schwinge und Gabel tauschst, mit Original Fahrwerk lässt sie sich nicht so flink durch die Kurven treiben.
gruß mazze

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Hajott
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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von Hajott » Mo 12. Dez 2016, 17:20

Zitat: "mit Original Fahrwerk lässt sie sich nicht so flink durch die Kurven treiben"

Das wage ich zu bezweifeln. Bis etwa Tempo 130 km/h gibt es auch mit den "Trennscheiben" und Serienteilen absolut keine Probleme. Bin lange so gefahren, bis ich schliesslich Koni-Stoßdämpfer, Wilbers Gabelfedern und vor allem die Nadellagerung der Hinterradschwinge verbaut habe. Damit fürchte ich in den Dolomiten, Vogesen oder dem Schwarzwald weder Superbikes noch Reise-Enduros wie der BMW 1150 oder 1200 GS (bin öfter mit solchen Maschinen unterwegs). Erst wenn sie ihre Mehrleistungen ausspielen können, haben sie entsprechende Vorteile. Aber dazu brauchen sie längere Geraden und die gibt es dort nicht so häufig. Die CBX wird häufig sehr unterschätzt. Gerade mit dem US-Lenker oder einem Superbikelenker geht die Dicke richtig gut ums Eck. Lediglich bei Supermotos versuche ich es erst gar nicht, aber das hängt am Fahrstil und nicht an den Maschinen.
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mazze
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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von mazze » Mo 12. Dez 2016, 19:47

Hajott hat geschrieben:Zitat: "mit Original Fahrwerk lässt sie sich nicht so flink durch die Kurven treiben"

Das wage ich zu bezweifeln. Bis etwa Tempo 130 km/h gibt es auch mit den "Trennscheiben" und Serienteilen absolut keine Probleme. Bin lange so gefahren, bis ich schliesslich Koni-Stoßdämpfer, Wilbers Gabelfedern und vor allem die Nadellagerung der Hinterradschwinge verbaut habe. Damit fürchte ich in den Dolomiten, Vogesen oder dem Schwarzwald weder Superbikes noch Reise-Enduros wie der BMW 1150 oder 1200 GS (bin öfter mit solchen Maschinen unterwegs). Erst wenn sie ihre Mehrleistungen ausspielen können, haben sie entsprechende Vorteile. Aber dazu brauchen sie längere Geraden und die gibt es dort nicht so häufig. Die CBX wird häufig sehr unterschätzt. Gerade mit dem US-Lenker oder einem Superbikelenker geht die Dicke richtig gut ums Eck. Lediglich bei Supermotos versuche ich es erst gar nicht, aber das hängt am Fahrstil und nicht an den Maschinen.
Lieber Hajott,
ich besitze auch eine CB1 mit Wirth Gabelfedern und Ikon hinten, und lass Dir sagen das Fahrwerk ist Schei.... wenn du mal einen Italiener gefahren hast oder sonst mal ein Motorrad mit einem spitzen Fahrwerk.
Dabei reden wir aber sicher nicht über eine BMW GS die zwar laut Werbung überall alles kann, aber nichts Richtig.

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Hajott
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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von Hajott » Mo 12. Dez 2016, 20:48

Ich denke meine Yamaha FZR 1000 die ich noch habe, dürfte sicher auch als Referenz dienen können. Zumal mit Superbikelenker und Heckanhebung die Handlichkeit bei ihr sogar noch ein wenig besser wird, als im Serienzustand. Dennoch habe ich auf der Dicken durch den US-Lenker die nahezu ideale Sitzposition für meine Größe. Da passt alles zusammen. Das macht sich auch beim Fahrgefühl bemerkbar. Vllt. habe ich auch nur ganz einfach Glück. Bei meiner wackelt nix und mit den Avon- oder Bridgestonereifen kommt Unsicherheit erst gar nicht auf. Keine Ahnung wie das bei deiner ist.
Lass´ dir gesagt sein, dass die GS eine ganze Menge kann. Manchmal liegt das am Können des Fahrers, manchmal an der Regelelektronik des Bikes. Auch da kann man denken, wie man möchte - ich bin auch kein Freund von gravierenden Eingriffen ins Fahrgeschehen, wenn man das auch mit Fingerspitzengefühl (Popometer) hinbekommen würde. Aber es ist schon enorm, was diese Mopeds leisten können. Zwar hässlich (in meinen Augen), aber vom Fahrgefühl ähnlich wie die Dicke. Bis auf den Motor natürlich. Aber auch mit einer Horde MV-Fahrern war ich schon öfter auf Tour. Die können es ebenfalls nicht glauben, dass das Dickschiff so gut mithalten kann - zumindest im kurvigen Bereich. Zuerst wurde mein Oldie milde belächelt, inzwischen hat er sich aber Respekt verschafft. Aber wegen den Vollgasorgien der Jungs bis weit jenseits der 200 km/h-Marke auf den Geraden (auch im Wald), fahre ich bei denen inzwischen nicht mehr mit. Ich bin am liebsten mit 120 - 140 km/h unterwegs. Das ist ausserdem Führerscheinkompatibel und kann noch mit Geld bezahlt werden.
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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von Achim Grabbe » Mo 12. Dez 2016, 21:17

Hajott hat geschrieben:weit jenseits der 200 km/h-Marke auf den Geraden (auch im Wald)
Das habe ich sowieso noch nie verstanden, worin der Kick besteht, so fix unterwegs zu sein. Sicher, mal kurz probieren, auf der BAB, was so alles geht, das ist OK. Aber dauerhaft und ständig? Nö, das mute ich meiner Nackenmuskulatur nicht zu.

Die CBX habe ich mal auf ~200 gebracht, das war kein Vergnügen, ich weiß nun dass sie's kann und gut ist. Bei der Vmax habe ich am zweiten Tag des Besitz' ausprobiert, was geht. Es geht sehr viel, aber bei 240 fand ich, nun reicht es. Beeindruckend, aber ich müsste das nicht öfter haben (das ist jetzt über sieben Jahre her).

Wenn ich mit Kumpels fahre, dann wird sich im Großen und Ganzen an die StVO gehalten, flott ist OK aber mit 80 durch die Orte und 150 dazwischen* ist mir zu stressig, das hat mit Vergnügen für mich nix zu tun. Wir fahren relativ schnarchig und das gefällt mir in der Gruppe. Wobei ich zunehmend allein unterwegs bin, in den letzten Jahren nahmen Touren mit mehreren Leuten immer mehr ab. Das ist OK, mir fehlt so oder so immer öfter der Antrieb zum Kradfahren, keine Ahnung warum.
Achim

*so geschehen beim Clubtreffen 2015 in Pielenhofen, so eine beschissene Ausfahrt hatte ich lange nicht. Ich hatte schlicht versäumt, mich den Blümchenpflückern anzuschließen und bin stattdessen bei den Heizern gelandet...
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Hajott
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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von Hajott » Mo 12. Dez 2016, 21:27

Hängt anscheinend mit dem Alter zusammen. Mir ist´s auch immer öfter zu viel, das ganze Gerötels anzuziehen. Aber ohne fahre ich nunmal kein Motorrad. Habe auch schon oft lieber das E-Bike genommen aus besagten Gründen. Und dann gibt´s ja auch noch das CLK-Cabrio mit Klima. Zumal ich bei 30° eh nicht mehr in die Bikerklamotten steige.
Ich tendiere in den letzten beiden Jahren auch wieder sehr stark dazu, alleine zu fahren. Zumal ich dann spontan auf andere Strecken umschwenken kann ohne mich absprechen zu müssen. Ich fahre oft sehr visuell, d.h. was mir optisch gefällt, wird ausprobiert. Das führt auch oft dazu, dass ich wieder umkehren muss. Ist alleine auch kein Problem, aber in der Gruppe nicht praktikabel. Aber durch solche Versuche habe ich zum Teil schon die schönsten und abgelegensten Strässchen gefunden. Das sind oft Tage, an denen ich kein einziges Mal in den 3-stelligen Geschwindigkeitsbereich komme. Das ist dann das andere Extrem, welches mit der Dicken auch viel Spass macht - bummeln im 5. Gang.

Jesus - schon wieder so arg abgeschweift "oj"
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Heinrich M-Ae
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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von Heinrich M-Ae » Mo 12. Dez 2016, 22:24

Hab ich schon wieder eine Diskussion angestoßen. ;)
Wie schnell oder wie langsam man unterwegs ist hat man ja selber in der Hand. Man sollte nur nicht schneller als sein Schutzengel unterwegs sein!
Was nützen einem die 200PS im Bike wenn man damit nicht umgehen kann.
Ich für meinen Teil fahre auch gerne mal zügiger. Dafür muss dann meine 15Jahre alte, leicht modifizierte Triumph Daytona herhalten.
Locker warm fahren bis zum Nürburgring, ein paar Runden drehen, anschließend einen Milchcafe im Cafe Fahrtwind und dann wieder ruhig zurück.
Schön :grin:
Die [CBX] wird mein Cruiser. Die Frau auf dem Sozius ( oder auf der eigenen Maschine ) und die Landschaft genießen, das ist der Plan.
Ich werde die CBX wahrscheinlich so lassen wie sie ist. Mir gefällt die etwas kraftvollere Optik mit dem moderneren Fahrwerk.
Am Donnerstag geht's dann erst mal zu Volker Eschbach. Vielleicht hat er auch noch ein paar gute Ideen.
Grüße
Heinrich
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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von mazze » Di 13. Dez 2016, 08:36

Hajott hat geschrieben:Ich denke meine Yamaha FZR 1000 die ich noch habe, dürfte sicher auch als Referenz dienen können. Zumal mit Superbikelenker und Heckanhebung die Handlichkeit bei ihr sogar noch ein wenig besser wird, als im Serienzustand. Dennoch habe ich auf der Dicken durch den US-Lenker die nahezu ideale Sitzposition für meine Größe. Da passt alles zusammen. Das macht sich auch beim Fahrgefühl bemerkbar. Vllt. habe ich auch nur ganz einfach Glück. Bei meiner wackelt nix und mit den Avon- oder Bridgestonereifen kommt Unsicherheit erst gar nicht auf. Keine Ahnung wie das bei deiner ist.
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Hallo Hajott,
ich denke mein Popometer funzt ganz gut, 79 war ich Deutscher Juniorenmeister im Mototocross, von 84 bis 86 bin ich Superbike Rennen gefahren, nur Mittelmaß und deshalb Aufgehört, von 86 bis 90 im Stenger Racing Team mitverantwortlicher Mechaniker.
Kann also schon sagen wovon ich Rede, meine CBX ist mit Sicherheit mit dem machbaren des Serienfahrwerk optimiert, mehr geht einfach nicht.
Und ja, ich habe eine Duc 999 mit 249 PS am Hinterrad mit dem Motor einer 0 Serie aus der Moto GP die Rennt 346 Km/h wenn man sie lässt, die Läuft aber bei über 300 immer noch ruhig.
Taugt zwar nicht zum Vergleich mit der CBX da ja Jahrzehnte dazwischen liegen aber es ging ja auch nur um das Fahrwerk.
Wie Achim schon Geschrieben hat, bei 200 mit der CBX muss man schon Arbeiten. Das man mit der CBX 130 fahren kann bestreitet auch keiner, schließlich hat sie ja mal eine Zulassung für die Strasse bekommen.
Zur GS kann ich immer nur sagen das sie zwar alles Kann aber nichts richtig, für das Gelände ist sie zu schwer, für die Renne zu träge und zum Kurven schnicken ist der Radstand zu lange.
Aber man kann wohl große Alukisten dran Schrauben etwas Sand über die Maschine werfen und als gelobter trottel über die Piste fahren der grade die Wüste durchquert hat.
Wer das mag , bitte.

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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von Hajott » Di 13. Dez 2016, 16:35

Haaaalt - Stop - wir reden aneinander vorbei. Tempo 200 und drüber braucht tatsächlich keiner mit der Dicken. Meine pendelt zwar auch solo, mit Koffern und 180 km/h auf der Bahn nicht, aber schön ist es auch nicht. Ich sprach vom Kurvenfahren und Geschwindigkeiten bis max. 130 - 140 km/h. Alles andere ist für mich eh uninteressant, da ich das seltenst bis gar nicht fahre.

Ich wollte dir auch nicht deine Kompetenz absprechen. Aber die CBX wird immer als schwerer Eisnehaufen angesehen, der nicht um´s Eck kommt. Die älteren kennen die CBX noch aus den Endsiebzigern mit Kunststoffbuchsen in der Schwinge, Dunlopreifen (zum Fürchten damals) und Gummibremsleitungen. Dazu Seriendämpfer und Gabelfedern. Da brauchte es tatsächlich schon bei etwa 140 km/h und halb abgefahrenen Reifen ein großes Herz, wollte man kräftig am Kabel ziehen und Schräglagen fahren. Auch ich kenne die nervige und nicht ungefährliche Pendelei noch gut von meiner ersten Dicken. Aber heute kann man mit relativ geringem Aufwand zumindest bis 150 km/h relativ sicher unterwegs sein. Darüber machts keinen Spaß
Viele Grüsse vom Hajott !


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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von mazze » Di 13. Dez 2016, 20:09

hat ja nicht unbedingt mit dem pendeln und tempo zu tun, eine Guzzi LM hat das gleiche oder je nach Modell ein älteres BJ und ähnliches Gewicht
die fallen alleine in die Kurven und die fahren dir auch mit Ihrem Eisenhaufen davon, trotz weniger Leistung.
War mit Dieter ( rote CBX auf der Burg ) Sonntags mal ohne Frau Unterwegs, da hatte ich nur die LMII dabei mit Serien Motor, da war die CBX immer weg und ich musste immer wieder nach längerer Kurvenreicher strecke auf ihn warten, und der fährt auch nicht grade zaghaft.
Nur Irgendwann kommt das Fahrwerk der CBX an die grenzen und die ist nun mal schnell erreicht.... aber zu deiner Beruhigung bei vielen Japanern.
Peter wird mir sicher recht geben, das von der 750 Four ist auch nicht besser und die muss ich auf Kurvenreicher Piste wo es nicht auf Leistung ankommt von ihrer keinen Schwester 500 four geschlagen geben da ist das Fahrwerk zwar auch nicht besser aber der Radstand kürzer. Von den alten Kawa Z900 und 1000 wollen wir aber gar nicht erst reden die waren auch nicht besser oder gar noch Schlechter.

Will Dir aber die CBX nicht Madig machen zum Cruisen oder als Reisedampfer ist sie bestens geeignet, für Alpenpässe auch noch grade so..... zum jagen von Brutale, Monster oder sonstigen knackigen Kurven schnicker mit kurzen Radständen nie und nimmer.
Also genieße deine CBX und freu Dich das sie fährt, das mache ich auch so, wenn Kurvenreiche Strecken mal etwas flotter fahren möchte nehme ich eine Laverda

Gruß mazze

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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von Achim Grabbe » Di 13. Dez 2016, 20:54

Da ist sicher viel Wahrheit dabei; mit der CBX550F fahre ich auch flotter ums Eck als mit dem Eisenhaufen, obwohl dieser durch den hohen Schwerpunkt eigentlich besser hineinfallen müsste, so jedenfalls vermute ich. Tut er aber nicht, das kann durchaus dem Radstand geschuldet sein. Andererseits: Länge läuft, das käme dann ja nur auf den Geraden hin, stimmt aber bei 150+ auch nicht bei der ProLink und bei der CB1 sicher noch weniger (jeweils Okkinoolfahrwerk).

Insgesamt gilt sicher: wenn man flott unterwegs sein will, braucht man Leistung und kurzen Radstand. Ich habe zweimal eine CB-1 besessen, ein agressives und leichtes 400ccm-Motorrädchen, das fuhr sehr schnell wenn man wollte. Das Fahrwerk dieses Fahrzeugs war übrigens von 1991 und um Klassen besser, als das der CBX jeglicher Provenience. Selbst die Vmax fährt sich viel besser, kein Wunder, die ist noch jünger (ich glaube 1994).
Achim
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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von 750four » Mi 14. Dez 2016, 08:03

Jedem seine Meinung, ich jedenfalls bin der Meinung das ich die CB1 Artgerecht bewege, das gleiche gilt für meine Four.
Hierbei werden mir Wolfgang und Hajottt sicher beipflichten, da gerade wir drei eigentlich immer recht zügig und flott unterwegs sind.
Auch möchte ich behaupten, mit meinen Klassikern in jeder normalen Motorradgruppe auch heutzutage noch mitfahren zu können
Ich bin der Auffassung, das zu 50% auch das fahrerische Können mit einbezogen werden sollte,
man kann auch das beste Fahrwerk um die Kurve tragen, oft genug schon erlebt.
Wenn es mir natürlich allein um Kurfengeschwindigkeiten und Schräglage geht, ist ein bereits vierzig Jahre altes Motorrad noch dazu mit dem Gewicht,
nicht das richtige Gerät, für sowas haben die meisten von uns dann andere, auch vom Fahrwerk her modernere Bikes,
daher hingt natürlich auch der Vergleich mit einer 400er oder 500er die von Haus aus schon einen geringeren Radstand haben gewaltig. Gruß Peter
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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von mazze » Mi 14. Dez 2016, 09:32

Es ging ja auch nicht darum das sich eine CBX nicht fahren lässt, sondern darum das ein Fahrwerk einer CBX eben nicht besonders ist.
Wenn man eine CBX fahren möchte, noch dazu mit Sozius und hat eine Fischergabel und eine verbesserte Schwinge verbaut sollte man nicht den Rückbau auf Original erwägen, Fahrspaß mäßig tut man sich damit keinen gefallen.

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Re: Aus gelb wird rot!

Beitrag von Ranger » Do 15. Dez 2016, 13:17

.. deswegen mag ich auch die älteren Böcke so gerne, so bis 100-120 PS, da MUSS man noch FAHREN können, und nicht nur rechts drehen .... würde glatt alles über 125 oder 140 PS verbieten, dann muss jeder wieder mehr fahren können .... und am Fahrwerk arbeiten ...

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